Cloudhiker ist ein seit anno 2020 bestehendes, von Kevin Woblick in Berlin betriebenes Projekt, das das zufällige Entdecken interessanter Websites wiederbeleben möchte. Fernab jedweder Algorithmen und personalisierter Feeds führt ein Klick zufällig auf eine von derzeit etwa dreiunddreißigtausend handverlesenen Websites.
Nach einem nur mit Mühe unterdrückten Brechanfall ob der am Abend des Wahlsonntags verkündeten Ergebnisse bin ich im Web über zwei (eigentlich vier) bemerkenswerte Kurzfilme gestolpert, die ich als tröstlich empfand und hiermit sogleich weiterreichen möchte.
Laurel Aitken, geboren anno 1927 auf Kuba und auf Jamaika aufgewachsen, gilt als Ska-Pionier und wurde später als "The Godfather of Ska" bekannt. Ende der 1950er Jahre produzierte er die ersten der frühen Ska-Aufnahmen und prägte die Entwicklung der jamaikanischen Musik entscheidend mit.
Punkt vier Uhr der Wecker, ein Bohnenkaffee und vier Uhr fünfundvierzig die Abfahrt. 22 Minuten bis zum Waldparkplatz und 20 Minuten der Pfad nach oben. Halb sechs fiel dann der Startschuss zum Frühstück auf dem Gohrisch.
Es sei hiermit erlaubt, diverse Verweise unters Volk zu streuen, querbeet im Thema und allesamt lesenswert. Interessante Geschichten, dolle Ausflüge und ein wenig Software auch – eben das, was mir in den letzten Wochen so unterkam und die Empfehlung wert ist.
Für den gestrigen Sonntag gilt es eine nette, kleine Runde auf dem Rad zu vermerken. Bei bestem Wetter radelten wir hinüber nach Dorf und Stadt Wehlen, besuchten den Milchhof und hatten zuletzt noch eine erwähnenswerte Einkehr.
BitCam ist auch eine dieser feinen Apps, die ich seit Jahren auf dem iPhone mit mir herumtrage. Die gestrige Aktualisierung dieser klassischen, bereits zehn Jahre alten 1-Bit-Kamera-App auf Version 2.0 bringt nun eine komplette Überarbeitung der Software auf das iPhone.
Zweimal elf Jahre sind nicht genug – was jetzt die Lebensdauer der Weißen Ware im Haushalt meint. Sprich die Waschmaschine und der Kühlschrank im Hauptquartier mussten binnen drei Wochen ersetzt werden, was bei den Bewohnerinnen nur mäßige Begeisterung und tiefen Groll hervorrief.
Zum Sonntag fuhren wir ins Radeberger Land, explizit nach Arnsdorf, und statteten der Talsperre Wallroda einen Besuch ab. Soll heißen: Wir liefen einmal um das Wasser herum, denn das hatten wir so noch nicht.
Am vermeintlich (und hoffentlich!) letzten Hitzetag des Sommers flüchteten wir ins wohltemperierte Kino. Kino 1 war angesagt, im immer noch bespielten Kino zu Pirna, ganz vorne in der Gartenstraße, Nähe Bahnhof, es wurde erst kürzlich umfassend saniert. Man sitzt sehr bequem im Leder, das Personal ist nett und der Preis gepfeffert.